Gastbeitrag: Wieso es manchmal ein wenig länger dauert: Der Verkehr in Ägypten

Gastbeitrag: Wieso es manchmal ein wenig länger dauert: Der Verkehr in Ägypten

Ägypten verfügt über knapp 70.000 km Straßennetz. Insbesondere die wichtigen Straßen des Landes sind sehr gut ausgebaut. Kommt man etwas ab vom Schuss, kann es aber durchaus vorkommen, dass Wanderdünen und Schlaglöcher die Fahrt unbequem machen.

Der Verkehr in den Städten wird von vielen als absolutes Chaos beschrieben, was auch der Realität entspricht. Tatsächlich ist Ägypten eines der Länder, mit den meisten Verkehrsunfällen. Insbesondere die Sicherheitsvorschriften und das teils sehr eigenartige Verhalten der Verkehrsteilnehmer entspricht bei weitem nicht europäischen Standards und wird gerade von Deutschen als absolutes Chaos wahrgenommen.

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Der Verkehr in Kairo.

Die Hauptstadt Kairo ist die größte Stadt auf dem afrikanischen Kontinent und zählt zusammen mit Tokyo und Mexico-City zu den bevölkerungsreichsten Städten der Welt. Entsprechend dicht ist auch der Verkehr. Deshalb dauert es auch manchmal etwas länger, wenn man in Kairo von Punkt A nach Punkt B möchte. Mal eben schnell irgendwo hin ist einfach nicht. Gefühlt steht man permanent im Stau. Selbst die errichtete „Stadtautobahn“, für die etliche Brücken gebaut wurden, hilft da nicht viel. Das Land hat dringend infrastrukturelle Investitionen nötig.

Die Eigenarten ägyptischer Autofahrer

Kamele-auf-Landstrasse-in-AegyptenGerade Fußgänger leben gefährlich. Hier gilt in jeder ägyptischen Großstadt das „Recht des Stärkeren“. Täglich passieren fürchterliche Unfälle. Trotzdem scheinen Zebrastreifen, Polizisten und Verkehrsschilder reine Zierde zu sein. Beachtet werden sie von den meisten Autofahrern nicht.

Der ägyptische Autofahrer richtet seinen Blick stets nach vorne und blickt nur selten in den Rückspiegel. Auch Blinker oder Verkehrsstreifen, sofern vorhanden, werden außer Acht gelassen. Touristen denken oft, auch rote Ampeln könnten irgendjemand in Ägypten dazu bewegen das Tempo zu verlangsamen. Weit gefehlt! Dieser Rückschluss kann ebenso fatal enden wie die Annahme, dass eine grüne Ampel freie Fahrt bedeutet.

Der wichtigste Bestandteil eines jeden ägyptischen Autos ist aber die Hupe. Sie wird für alles verwendet: Um auf sich aufmerksam zu machen, um Freunde zu grüßen oder einfach nur aus Spaß an der Freude. Die Geschwindigkeitsgrenzen liegen für gewöhnlich bei 80 km/h auf Landstraßen, 50 km/h innerorts und 90 km/h auf den Autobahnen.

Auf meiner Reise durch Ägypten durfte ich auch eine besonders kuriose Erfahrung machen:
Um Strom zu sparen, fahren Ägypter, auch nachts, gerne mal ohne Licht. Und das, obwohl darauf als Strafe ein Führerscheinentzug von 6 Monaten oder mehr winkt. Eine schöne Übersicht der chaotischsten und eigenartigsten Verkehrserfahrungen hat Toptarif.de in Zusammenarbeit mit mir und anderen Reisebloggern erstellt. Klick doch mal auf das Bild und lies nach, was Udo und Sonja vom Jo-Igele Reiseblog, Monika und Petar von TravelWorldOnline, Marianna von Weltenbummlermag, Gudrun von Reisebloggerin.at und andere Reiseblogger auf ihren Reisen durch die Welt so erlebt haben. Es lohnt sich.

Die kuriosesten Verkehrserfahrungen der Welt

Disclaimer: Dieser Blogbeitrag und die interaktive Grafik wurden freundlicherweise von toptarif.de zur Verfügung gestellt. Die Bilder im Beitrag sind von clipdealer, das Bild im Header aus dem eigenen Fundus.

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