Wandern & Wellness auf Madeira – Teil 3

“Es gehört wohl zum Schönsten, was es gibt, sich ein Land zu erwandern.” (Erika Hubatschek, österreichische Fotografin und Volkskundlerin, 1917 – 2010)

Kaum eine halbe Woche auf der Blumeninsel Madeira, schon komme ich endlich mal dazu eine richtige Wanderung zu machen. Inspiriert durch einen Ausflug, der von meinem Hotel Galosol Resort ausgerechnet in dieser Woche nicht durchgeführt wurde, machte ich mich zu Fuß auf den etwa einstündigen Marsch von Caniço de Baixo entlang der Klippen nach Garajau, welches auf halbem Weg nach Funchal liegt. Mit Hilfe der Tripwolf Travel App hatte ich zusammen mit dem iPhone gleich ein Navigationsgerät zur Hand, aber es wäre natürlich sicher auch ohne gegangen… Zwinkerndes SmileyPin

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Blick auf Caniço de Baixo.

Gut und günstig mit Wasser und allem was man so für unterwegs braucht kann man sich übrigens im kleinen SPAR gleich in der Nähe des Hotels – der hat sogar Sonntags ein paar Stunden geöffnet.

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Kürbis- und Rübenernte auf Madeira.

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Bergauf und Bergab ging es, teils geteert und teils über Feldwege, Richtung Garajau, wo die Statue Christo Rei an den Klippen wartete und in die Weiten des Atlantiks blickte.

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1927 erbaut, erinnert sie sehr an die weltberühmte Statue Cristo Redentor in Rio de Janeiro, was sie auch zu einer echten Touristenattraktion macht. Gott sei Dank war ich noch vor den ersten Bussen an der Ponta do Garajau.

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Für zwei Euro gibt es an der Statue die Möglichkeit mit der Seilbahn hinunter an den Strand zu fahren, denn zu Fuß ist das dann schon eine ziemliche Herausforderung… aber wirklich runter muß man da nicht, außer man will unbedingt zu Tauchschule am Steinstrand.

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Viel schöner ist da doch die Aussicht auf die Statue und die darunter liegenden Klippen.

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Hier kann man in Ruhe die müden Füße hochlegen und den herrlichen Ausblick genießen.

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Von der Statue führt ein befestigter Weg hinunter zu den Klippen –
keine Angst, der steile und anstrengende Weg lohnt sich!

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Man sieht dann nicht nur die Statue Cristo Rei in voller Pracht…

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…sondern hat auch einen gigantischen Ausblick auf die Inselhauptstadt Funchal.

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Auf der anderen Seite sieht man in die Bucht von Canico,
wo mein Hotel und der Aufzug zum Lido zu sehen war.

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Nach dem Aufstieg zurück zum Denkmal gab es zur Belohnung einen Snack und eine Erfrischung am kleinen Kiosk. Das war ein wirklich leckerer, getoasteter Käse-Schinken-Sandwich mit Kartoffelchips und einer Cola, so wie es in England oder in den USA gerne serviert wird – und das für weniger als fünf Euro! Daumen hoh, ein echter Geheimtipp…

Hier nun noch ein paar Eindrücke vom Weg hin und zurück:

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Ein Flugkünstler an den Klippen von Garajau.

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Blick aus dem kleinen Betonbunker an den Klippen von Garajau.

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Hier nochmal die beeindruckende Statue, durch den Filter gejagt, weil’s so schön ist. Zwinkerndes SmileyPin

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Nach meiner Rückkehr ins Hotel gab es dann eine entspannende Lymph-Drainage im Wellness-Bereich des Hotels. So sollte eigentlich jeder Tag ablaufen…

Weitere Reiseberichte über Madeira warten hier:

Wandern & Wellness auf Madeira – Teil 1

Wandern & Wellness auf Madeira – Teil 2

Jeep Safari zur Nordküste von Madeira

Delphine beobachten mit dem Speedboat auf Madeira

Tolle Wanderungen auf Madeira hat übrigens auch meine liebe Reiseblogger-Kollegin Gudrun aus Österreich auf Lager: https://www.reisebloggerin.at/2018/11/wandern-auf-madeira/. Auch Sabrina war zu Fuß und mit dem Mountainbike gut unterwegs im Hawaii Europas: https://www.couchflucht.de/madeira-wandern/.

Disclaimer: Die komplette Reise nach Madeira und sämtliche Ausflüge wurde selbst finanziert.

Benutzerbild von Daniel Dorfer
Kreuzfahrt- und Reiseblogger at Kreuzfahrt- und Reiseblog fernwehblog.net | fernweh@gmx.com | Website |  + posts

Daniel Dorfer ist Reisejournalist, Mitglied in der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) und Gründer von fernwehblog.net. Als erfahrener Reiseblogger und Kreuzfahrtblogger hat er in den vergangenen Jahren über 40 Länder bereist und mehr als 40 Kreuzfahrten erlebt, teilweise sogar aus einer besonderen Perspektive als Crew-Mitglied. Genau diese Mischung aus journalistischem Blick, eigener Reiseerfahrung und ehrlicher Praxis macht seine Texte so wertvoll für Urlauber, die verlässliche Informationen statt leerer Versprechen suchen.

Auf fernwehblog.net schreibt Daniel Dorfer über Kreuzfahrten, Städtereisen, Familienurlaub, Reisetipps und Ausflüge. Seine Beiträge verbinden persönliche Erfahrungen mit nützlichem Wissen für die Reiseplanung, vom ersten Vergleich über die Buchung bis zu praktischen Tipps für unterwegs. Im Mittelpunkt stehen dabei authentische Empfehlungen für ganz normale Urlauber, die ihre Reise besser vorbereiten, typische Fehler vermeiden und vor Ort mehr erleben möchten.

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