Noch nie begann ein von mir gebuchter Pauschalurlaub am Strand so entspannt wie hier auf Boa Vista, der östlichsten der zu Afrika gehörenden Kapverdischen Inseln. Also nach dem spannenden Flug mit der TUIfly. Drei große Hotelanlagen teilen sich hier im Westen der Insel gute 14 Kilometer Strand und dazwischen ist nichts. Keine überfüllte Bar, keine laute Musik, keine überlaufene Einkaufsmeile, kein penetranter Gestank, kein unnötig lärmender Jetski, keine stechenden Mücken, kein nerviger Strandverkäufer mit Sonnenbrillen, Uhren oder Eis, kein asiatischer Masseur oder Eincremer.

Kilometerweit nur feinster Sand, das weite Meer, viel Wind, Sonne und dazwischen ab und zu mal ein paar Sonnenschirme und Strandliegen, darauf liegend oder zu Fuß unterwegs sehr entspannt wirkende Menschen. Der Sandstrand ist so fein, weich und sauber, dass man getrost barfuß gehen kann. Lediglich einige Muscheln und Steine säumen den Weg. Kein Plastikbesteck, keine Einwegbecher, keine Glasscherben oder sonstiges unerwünschtes Strandgut, obwohl es auch da immer ein paar Ausnahmen gibt, die aber durchaus ihren Charme habe, wie Ihr gleich noch sehen werdet. So hatte ich mir das vorgestellt… herrlich!

Hier zeige ich Euch nun ein paar Bilder meiner beiden ersten Strandspaziergängen auf Boa Vista. Ausgangspunkt war mein Hotel IBEROSTAR CLUB BOA VISTA, etwa 11 km südlich von der Inselhauptstadt Sal Rei. Die Fotos sind wieder einmal im Original hinterlegt. Wenn sie Euch gefallen dann klickt drauf und Ihr bekommt sie in guter Auflösung als Wallpaper oder Hintergrundbild für Euren Computer. Über ein kleines Dankeschön in Form eines Kommentars würde ich mich dann sehr freuen. Smile

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Der gut bewachte Zutritt zum Strand des Hotels IBEROSTAR CLUB BOA VISTA.
Die rote Flagge bedeutet übrigens, dass Schwimmen verboten ist – zu heftiger Wellengang.

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Blick auf den Strand und die alte Ziegelei “Fabrica da Chave” auf Boa Vista.

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Ein Stückchen weiter Richtung Norden, näher an der Ruine der alten Ziegelei.

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Auch hier liegt natürlich das ein oder andere Stück Strandgut…

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…aber es stört nicht wirklich, da das gesamte Umfeld stimmt…

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…selbst diese einsame Flasche lag genau am richtigen Platz und hat auf mich gewartet. Winking smile

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In der Hochsaison sitzt auf diesem Thron die Polizei von Boa Vista.

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Ein kleines Kunstwerk aus Stein – im Hintergrund wie eine Fata Morgana aus
tausend und einer Nacht das riesige Hotel RIU Karamboa Boa Vista.

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Boa Vista ist ein El Dorado für Kitesurfer, da ständig ein kräftiger Wind weht.

Bei all dem Wind unterschätzt man die starke Sonneneinstrahlung doch sehr auf Boa Vista. Neben der Sonnenbrille als Schutz für die Augen vor dem Licht UND dem Wind, ist Sonnenschutz ab Stärke 30 aufwärts Pflicht. Ebenso empfehlenswert ist genug Kleidung am Körper und eine Kopfbedeckung. Die Temperaturen liegen jetzt Ende März zwischen 26 und 30 Grad Celsius. Wer länger Spazieren geht sollte außerdem immer eine Flasche Wasser dabei haben. Diese gibt es kostenlos in den Hotels – Bon Aqua von Coca Cola… die versorgen mittlerweile wohl die ganze Welt mit Getränken, selbst in den entlegensten Ecken.

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Ein Angler am Ufer des Atlantik – keine Ahnung ob er was gefangen hat. Winking smile

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Blick auf die benachbarte Hotelanlage und den menschenleeren Strand.
Die riesengroße “Palme” im Hintergrund ist übrigens ein gut getarnter Mobilfunkmasten.

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Sonnenuntergang über dem Strand von Boa Vista…

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…nur das Meer legt sich nicht schlafen…

14_Sonnenuntergang-Boa-Vista-Kapverden

…aber die Sonne taucht ein in ihr nasses Bett bis sie am Morgen wieder erwacht.

Nachts ist es hier so nah am Äquator meist sternenklar. Ab und an ziehen ein paar Wolken vorbei, getrieben vom stetig wehenden Passatwind. Ohne Jacke ist es draußen kalt auf der kleinen Wüsteninsel. Aber rausgehen lohnt sich, wer Glück hat sieht vielleicht die ein oder andere Sternschnuppe über den Horizont ziehen bevor sie verglüht.

Zu hören ist dann übrigens neben dem Meeresrauschen und dem Zirpen der zahlreichen Grillen nichts… keine nervige Animation, keine laute Musik, kein Gebrabbel und Gegröhle. Langweilig meint Ihr? Herrlich sag ich… Smile

Gute Nacht Boa Vista, ich freue mich auf den kommenden Tag!

Disclaimer: Die komplette Pauschalreise samt Hotelaufenthalt auf Boa Vista wurde von mir selbst geplant und bezahlt. Es gab keinerlei Sponsoren oder Unterstützer, dennoch ist meine Meinung wie immer offen und ungeschminkt. Tolle Tipps für meinen Aufenthalt habe ich übrigens aus dem Reiseführer Cabo Verde aus dem Reise Know-How Verlag.