Gastbeitrag: Tipps für den Tauchurlaub auf den Malediven

Gastbeitrag: Tipps für den Tauchurlaub auf den Malediven

Die Malediven sind hauptsächlich für zwei Dinge bekannt: Honeymoon und Tauchen. Beides lässt sich natürlich auch verbinden – wer möchte, kann sogar eine Hochzeitszeremonie unter Wasser feiern. Die meisten Menschen werden beides jedoch trennen und die Flitterwochen oder einen Sporturlaub auf den Atollen im Indischen Ozean verbringen. Im Rahmen von Thomas Cooks Reisen auf die Malediven findet sich das passende Pauschalangebot – Backpacker sind eher selten in dem Inselstaat anzutreffen.

Coral and fish

Ein Traum für Taucher | Foto: © Irochka – Fotolia.com

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Taucher und Schnorchler haben die Wahl zwischen mehreren erstklassigen Spots, die das ganze Spektrum einer tropischen Unterwasserwelt bieten. Im kristallklaren, angenehm warmen Wasser (ca. 28 Grad) finden sich farbenfrohe Korallenriffe, eine äußerst artenreiche Fischvielfalt mit Mantas, Papageienfischen, Rochen und Haien und für die Abenteuerlustigen Schiffswracks. Anfänger können in einer der vielen Tauchschulen problemlos den Tauchschein erwerben. Tipp: Unterzieht euch zuhause einer tauchsportärztlichen Untersuchung und bringt das Attest bei der Anmeldung zum Tauchkurs mit. Zwar ist es bei den meisten Schulen keine Voraussetzung für einen Kurs, aber es dient eurer eigenen Sicherheit. Wer das Tauchen einfach nur mal ausprobieren und nicht gleich einen Schein machen will, kann einen Schnuppertauchgang in ein bis zwei Metern Tiefe absolvieren.

Malediven-Schnorcheln-Haifisch

Auch für Schnorchler wird es spannend. | Foto: © Daniel Dorfer – fernwehblog.net

Vom Hausriff bis zur Kreuzfahrt

Die Kurse finden meist an den „Hausriffen“ der Schulen in Strandnähe statt, später wird auch mit Booten rausgefahren. Fortgeschrittene Taucher buchen gerne eine Tauchkreuzfahrt auf einem sogenannten Dhoni. Diese Schiffe sind wie Hotels ausgestattet und fahren über mehrere Tage von Tauchplatz zu Tauchplatz, wo meist Strömungstauchen in den Atollkanälen angesagt ist. Ansonsten wird von der jeweils gebuchten Resortinsel aus getaucht. Die Malediven bestehen aus über 26 Atollen mit rund 1.200 Inseln. Nicht alle sind für Touristen zugänglich, sodass auch das Tauchen nicht überall möglich ist. Auf einigen Inseln befindet sich nur ein Resort, während auf anderen mehrere Bungalows, Hotels und was das Herz sonst noch an Unterkünften begehrt, vorhanden sind.

Reviere für jeden Geschmack

Die Auswahl der Tauchinsel richtet sich nach den Tauchkenntnissen und den persönlichen Vorlieben. Riff- und Walhaie lassen sich zum Beispiel gut an den Atollen Gaafu Alif, Süd- und Nord-Male, Lhaviyani, Ari und Thaa beobachten, während Mantas vor allem rund um Addu, Ari, Haa Alifu und Baa zu sehen sind. Hochseefische tummeln sich zudem gerne am Ari Atoll. Jedes Riff ist anders – zu den interessantesten zählen aber sicher die Thilas, die mehr als fünf Meter unter der Wasseroberfläche liegen. Eines steht fest: Eine so große Vielfalt an Tauchmöglichkeiten wie auf den Malediven findet sich wohl kaum anderswo auf der Welt.

Malediven_Sonnenuntergang_mit_Schaukel

Romantik im Sonnenuntergang auf den Malediven. | Foto: © Daniel Dorfer – fernwehblog.net

Disclaimer: Dieser Artikel wurde bereitgestellt von der Thomas Cook AG, lediglich das Foto im Header, das mit dem kleinen Haifisch und das mit der Schaukel im Sonnenuntergang stammen von mir. Die Veröffentlichung erfolgt gegen Bezahlung.

4 Comments

  1. Christian · 15. Februar 2014

    Hallo Daniel,

    wenn Du schon ein Advertorial von Thomas Cook veröffentlichst… dann solltest Du wenigsten mal schauen, dass nicht so ein Müll drinsteht. =) Viele Fakten im Artikel sind schlicht und einfach falsch…

    Um mal so ein paar Dinge aufzugreifen die falsch sind:

    – Backpacker sind eher selten in dem Inselstaat anzutreffen

    Seit einigen Jahren sind auch diverse Inseln der Einheimischen für den Tourismus geöffnet. Dort gibt es kleine landestypische Holz- oder Korallenhütten und man isst quasi mit den Inselbewohnern zusammen,. Nunja…in jedem Fall steigen seitdem die Zahlen der Backpacker auf den Malediven rasant…wobei viele Kiter und Surfer (die Malediven sind nämlich ein super Surf- und Kitegebiet) dort schon immer mit dem Rucksack auf Booten unterwegs waren.

    – Im kristallklaren, angenehm warmen Wasser (ca. 28 Grad) finden sich farbenfrohe Korallenriffe

    Das Wasser auf den Malediven – ausserhalb der Lagunen – ist ganz und gar nicht glasklar, da es extrem viel Plankton gibt – sonst wären die „Grossen Fische“ Mantas, Walhaie etc. auch nicht dort anzutreffen. Und das mit dem farbenfroh ist seit der Korallenbleiche nur noch teilweise zutreffend…

    – das Attest bei der Anmeldung zum Tauchkurs mit. Zwar ist es bei den meisten Schulen keine Voraussetzung für einen Kurs

    Ein Tauchsportärtzliches Attest ist in gar keiner Tauchschule Vorraussetzung für einen Kurs – man unterschreibt dort einfach einen Haftungsausschluss und einen Fragebogen zur Gesundheit. Das Attest ist nur in Teilen Europa nötig, wegen der gerichtlichen Lage bei Haftungsansprüchen.

    – einen Schnuppertauchgang in ein bis zwei Metern Tiefe absolvieren.

    Beim Schnuppertauchen geht der Tauchlehrer in der Regel mit dem Schüler ans Hausriff…wenn er die ersten Übungen flüssig absolviert und dabei deutlich tiefer als 2 Meter.

    – Die Kurse finden meist an den „Hausriffen“ der Schulen in Strandnähe statt

    Die Kurse (zumindest der Einsteigerkurs OWD) finden meist in der Lagune statt. Da man dort viele Übungen absolvieren muss braucht man Platz – am besten ebene Sandflächern. Und das Hausriff ist voller Korallen – also kein guter Ort. Ganz nebenbei liegen viele „Hausriffe“ hunderte von Metern von der Insel entfernt, weil eben diese Lagune dazwischen liegt.

    – Fortgeschrittene Taucher buchen gerne eine Tauchkreuzfahrt auf einem sogenannten Dhoni.

    Das Dhoni ist das traditionelle Boot der Malediven. Tauchsafariboote sind meist große Yachten und wenn überhaupt nur an die traditionelle Bauweise der Dhonis angelehnt.

    – Nicht alle sind für Touristen zugänglich, sodass auch das Tauchen nicht überall möglich ist.

    Die einzigen Tauchspots die auf den Malediven nicht immer angefahren werden können sind durch Natrschutzmassnahmen reguliert – das hat nichts mit Touristeninseln zu tun.

    – Auf einigen Inseln befindet sich nur ein Resort, während auf anderen mehrere Bungalows, Hotels und was das Herz sonst noch an Unterkünften begehrt, vorhanden sind.

    Mehrere Hotels auf einer Insel gibt es nur auf Malé (nicht für einen Urlaub zu empfehlen) und Gan (auch nicht zu empfehlen)…und als Unterkünfte gibt es heute fast ausschliesslich nur noch Wasserbungalows und Beachbungalows.

    – Auswahl der Tauchinsel richtet sich nach den Tauchkenntnissen

    Das ist totaler Quatsch…von jeder Insel aus sind einfache Tauchspots und Spots für Fortgeschrittene erreichbar. Das hat eher mit der Lage im Atoll zu tun…

    – Riff- und Walhaie lassen sich zum Beispiel gut an den Atollen Gaafu Alif….

    Die ganze Geschichte was Du wo am besten sehen kannst ist vollkommen falsch…

    – Eine so große Vielfalt an Tauchmöglichkeiten wie auf den Malediven findet sich wohl kaum anderswo auf der Welt.

    Das ist so auch nicht wirklich richtig…das Tauchen auf den Malediven hat natürlich seinen Reiz. Aber viele andere Destinationen können da gut mithalten oder sind sogar besser…

    So – wie Du siehst, kommt da eine ganze Menge zusammen. =)

    Ich habe übrigens auch gerade einen oberflächlichen Einsteiger Artikel mit ein paar Bildern von mir über die Maldiven geschrieben – vielleicht schaust Du mal rein :

    http://feel4nature.com/die-malediven-ein-azurfarbener-traum-aus-1-000-inseln-und-lagunen/2014

    Liebe Grüße, Christian

    • fernweh · 17. Februar 2014

      Danke für die ausführliche Berichtichtigung, lieber Christian! 🙂
      Dein Artikel ist sehr interessant… ich meld mich dann mal per E-Mail bei Dir…

  2. Amigos · 17. März 2014

    Das was Christian schreibt ist nicht nur interessant sondern auch vollkommen richtig. Ich hab den Artikel gelesen und mich dann einfach nur gewundert. Als ich unten klein nach dem Artikel gelesen hab, dass es sich um bezahlte Werbung (gekaufter Link) handelt fand ich es nur noch …. naja: schlecht! Ich hätte gerne über dem Text einen Hinweis auf gekauften Content.

    • fernweh · 18. März 2014

      Sorry dafür, irgendwie muß sich so ein Blog ja auch finanzieren. Aber ich werde in Zukunft mehr auf die Qualität der gelieferten Texte achten. Übrigens steht bereits in der Überschrift das Wort ‚Gastbeitrag‘. 😉

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