Mit der TUIfly nach Boa Vista auf den Kapverden

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Ein kleiner Erfahrungsbericht zum Flug von München nach Boa Vista auf den Kapverden.



Mit dem heutigen Tag habe ich mir einen weiteren Reisetraum erfüllt, denn schon seit langem standen die zu Afrika gehörenden Kapverdischen Inseln auf meiner Liste. Nach einigem Hin und Her entschied ich mich letzten Herbst dann für die noch etwas unberührte Insel Boa Vista und ein Hotel der spanischen Kette Iberostar. Dazu aber in einem der folgenden Berichte mehr. Jetzt geht es erst einmal um den erlebnisreichen Flug mit der TUIfly vom Flughafen München über Gran Canaria auf die Kapverden.

KapVerden

Generell bin ich ja der Meinung, dass Urlaub etwas mit Erholung zu tun hat und frage mich daher immer wieder auf’s Neue, was um drei Uhr morgens aufstehen damit zu tun hat. Als hauptberuflicher DJ bin ich um diese Zeit meist noch nicht mal im Bett, da in der Regel die Party noch rockt. Wenn aber ein Flugzeug in den sonnigen Süden um 5:50 Uhr vom Flughafen München abhebt, dann heißt es wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und ab ins Erdinger Moos. Gott sei Dank war zumindest die Strecke um diese unchristliche Uhrzeit frei und auch der Check in ging relativ flott. Der kurzfristig angesetzte Streik des Bodenpersonals am Flughafen München sollte erst am Tag darauf stattfinden… puh – nochmal Schwein gehabt! Winking smile

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07_TUIFly-Bord-EntertainmentMinusgrade beim Abflug sorgten dafür, dass der Pilot die Maschine vor dem Start enteisen lassen musste. Leider war es nicht dieser wunderschöne HaribAIR-Flieger, sondern eine ganz normale gelbe TUIfly-Boeing, aber wichtig ist schließlich das Ziel der Reise. Etwas enttäuscht war ich allerdings vom Entertainment an Bord dieses Mittelstrecken-Fluges, denn es war schlichtweg nicht vorhanden.

Es gab weder Musik über Kopfhörer, noch einen Film oder eine Serie auf dem Bildschirm. Lediglich das schlecht animierte Navi, nur unterbrochen von der stupiden TUIfly-Werbung im altmodischen PowerPoint-Style, flimmerte vor meinen Augen. Das vierteljährlich erscheinende und schon leicht zerfledderte Bordmagazin “flyjournal” war auch schnell ausgelesen, es war schließlich die alte Ausgabe 01-2014. Hätte ich das geahnt, dann hätte ich doch mein iPad mitgenommen. So blieb also nur die Unterhaltung mit den Sitznachbarn, wenn die nicht gerade schliefen. Aber vielleicht wird der Anschlussflug besser? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

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In knapp viereinhalb Stunden ging es nach Las Palmas auf Gran Canaria, dem Drehkreuz auf den Kanarischen Inseln. Jede Menge Airlines warteten hier darauf die Passagiere in alle Himmelsrichtungen zu bringen. Für mich sollte es mit TUIfly weiter gehen…

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Der Transfer zum nächsten Gate verlief reibungslos und relativ flott, auf der Kanareninsel ist man längst hochprofessionell was die Abfertigung von Touristen aus aller Welt angeht.

Diese neue TUIfly-Maschine hatte dann auch endlich eine Sonderlackierung:

“DB Regio Express – Mit dem Zug zum Flug” Na toll: Jetzt auch noch Bummelbahn fliegen! Winking smile

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Immerhin sieht man nicht oft eine Lok mit Leitwerk… Winking smile

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Für die restlichen zwei Stunden Flug war dann wieder das gleiche Entertainment-Programm angesagt, nämlich nüschds – null – nada! Sad smile

“Take it with a smile” steht so treffend auf den Kotztüten der TUIfly und das tat ich dann auch, als meine Sitznachbarin ihren erfrischend kalten Becher Mineralwasser aus Versehen über meine Hose kippte… Tja, mit der TUIfly erlebste halt was!

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Zumindest die Tortellini waren heiß, über Geschmack und Konsistenz schreibe ich hier als Reiseblogger lieber nichts –  man ist einiges gewöhnt und mittlerweile froh überhaupt etwas zu essen zu bekommen.

Auf den neun Stunden von Oahu auf Hawaii nach Newark bei New York war das nicht der Fall, liebe United!

Der Service durch das freundliche und gut ausgebildete Kabinen-Personal war übrigens auf beiden Flügen flott und zuvorkommend, da gab es wirklich nichts zu meckern. Aber bitte liebe TUIfly, spart doch nicht am falschen Fleck – gebt dem Pöbel zum Brot auch die Spiele, soll heißen Unterhaltung, damit die Zeit dann wirklich wie im Flug vergeht…

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Am Flughafen Rabil auf Boa Vista angekommen waren die Strapazen des Fluges noch nicht gänzlich vorbei, denn die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam auf den Kapverden. Auf meinen Reiseunterlagen von ITS stand zwar, dass die Visagebühr bereits bezahlt sei, aber beim örtlichen Zoll stand ich noch auf keiner Liste und durfte erst einmal 25,– Euro nachbezahlen – nachdem ich insgesamt 70 Minuten in zwei unterschiedlichen Schlangen gestanden hatte. Was für eine Erfahrung! *grmpf* Das fängt ja schon gut an… Immerhin hat ITS mir das Geld nachträglich erstattet, man kennt das hier bereits.

Die Fahrt vom kleinen Flughafen zum Hotel war dann sehr kurz und der erste Blick auf die bezaubernde Hotelanlage des IBEROSTAR CLUB BOA VISTA, mein tolles Zimmer und den riesigen, fast menschenleeren Strand entschädigte für dieses besondere “Airlebnis”. Winking smile

Hier ein kleiner Blick auf ein Bild von meinem ersten Strandspaziergang auf Boa Vista:

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Ich hab das Gefühl hier bin ich genau richtig und hab auch schon jede Menge Ausflüge geplant… mehr dazu dann in den kommenden Tagen, wenn das Internet mitspielt und ich Zeit und Lust dazu habe. Winking smile

Hier sind nun alle Blogbeiträge aus den wirklich erlebnisreichen zwei Wochen auf Boa Vista:

Spaziergang am Strand von Boa Vista auf den Kapverden

Abstecher nach Sal Rei auf Boa Vista

Boa Vista: Wüste Bilder

Von Nord nach Süd auf Boa Vista

Lecker Kapverdischer Abend auf Boa Vista

Kapverden: Whale Watching vor Boa Vista

Fotostrecke: Der wilde Osten von Boa Vista



Disclaimer: Die komplette Pauschalreise samt Flug mit der TUIfly auf die Kapverden wurde von mir selbst geplant und bezahlt. Es gab keinerlei Sponsoren oder Unterstützer, dennoch ist meine Meinung wie immer offen und ungeschminkt. Dieser Artikel wurde freundlicherweise nachträglich von Natürlich Reisen unterstützt. Tolle Tipps für meinen Aufenthalt habe ich aus dem Reiseführer Cabo Verde aus dem Reise Know-How Verlag.

About Author

Hier schreibt Daniel Dorfer, der einzige Kreuzfahrt- und Reiseblogger auf dem Kreuzfahrt- und Reiseblog fernwehblog.net. Als hauptberuflicher DJ war er einige Zeit an Bord der AIDA-Flotte auf Kreuzfahrt und reist seither verstärkt durch diese Welt um darüber zu berichten.

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